Die spät geernteten Trauben werden einen Tag lang bei kontrollierter Temperatur mazeriert. Es folgt eine langsame Pressung und Gärung, die hauptsächlich in Stahlbehältern erfolgt. Nach den ersten 3-4 Tagen der Gärung setzen 20% der Gesamtmasse den Prozess in slawonischen Eichenfässern mit einem Fassungsvermögen von 3 hl fort. Bei den beiden Massen wird der feste Teil durch häufiges Umfüllen in der Schwebe gehalten, so dass sich im Laufe der Zeit Elemente der Vertikalität und des Geschmacks im Wein vermischen. Strohgelbe Farbe mit reifen Reflexen. Die Aromen, die durch einen Hauch von Holz harmonisiert werden, reichen von tropischen Noten und säuerlichen Früchten wie Mandarine und Zitrusfruchtfleisch. Dazu gesellen sich Anklänge von würzigem Rauch, gerösteten Nüssen und Rosmarin. Der Geschmack behält eine gewisse Frische, aber seine zentrale Rolle lenkt ihn auf einen würzigen und salzigen Ton. Am Gaumen hält er lange an und zeigt kalkige Noten, die durch die Kombination von Tannin und Säure hervorgerufen werden.







Bis heute liegt die Produktion bei rund 130.000 Bt/Jahr (Russiz Superiore) und 500.000 Bt/Jahr (Marco Felluga) und liegt damit an der Spitze der lokalen Weinszene. Es sind „lebendige“ Weine, die von einer unauflöslichen Bindung wie der zwischen Vater und Tochter erzählen, von einer jungen Frau, die es verstand, sich zu engagieren, mit dem Blick nach oben, im Bewusstsein, nicht allein zu sein.